Als Webdesigner begenet man immer wieder mal Leuten, die völlig abstruse Vorstellungen von den Kosten für ein professionelles Webdesign haben. Da gibt es die jenigen, die glauben, mit Webdesign muß man zwangsläufig reich werden – und es gibt diejenigen, die glauben, dass so ein bischen Pixelschubserei eigentlich jeder kann, und damit eigentlich kaum etwas kosten dürfte …
… kurz: weder das Eine noch das Andere stimmt. Als selbständiger Webdesigner/ Freelancer hat man im Durchschnitt eine 50-Stunden-Woche, verbringt viel Freizeit mit dem absolut notwendigen Lernen und Fakten sammeln und hat ein überdurchschnittlich hohes Risiko zu tragen. Ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis zu entwickeln, ist deshalb sehr wichtig. Den zugrunde liegenden Stundensatz zu berechnen, erscheint erst mal kompliziert. Man sollte sich jedoch unbedingt die Arbeit machen, den erforderlcihen Stundenlohn zu kalkulieren, denn nur so kann man durch eine solide Kalkulation seine Existenz sichern. Eine – wenn auch etwas in die Jahre gekommenen – Artikel zum Thema Entlohnung freier Mitarbeiter kann man hier lesen: http://www.uhlhorn-agentur.de/Uhlhorn/Artikel/Eintrage/2005/9/22_Was_verdient_ein_freiberuflicher_Mitarbeiter_wirklich.html
Und hier kann man seinen erforderlichen Stundenlohn ziemlich präzise errechnen: Stundensatzrechner (tolles Tool!)
Etwas ironisch wird Thema hier angegangen – allerdings zeigen die Kommentare auch, wie ernst das Thema eigentlich ist:
Das Video ist bei vielen Webdesignern beliebt, weil die Rechtfertigung des Preises zu den schwierigeren Aufgaben gehört während der Preisverhandlung. Als Hilfsmittel empfehle ich unsere Erhebung, damit kann man widerspenstige Kunden davon überzeugen, dass professionelle Arbeit im Markt auch bezahlt wird.
Viele Grüsse